Alt Bewersdorf (Stary Bobrowice)

Ehemaliges Eigentumsdorf der Stadt Schlawe, später Landgemeinde.

Allgemeines

Ehemaliges Eigentumsdorf der Stadt Schlawe, später Landgemeinde.

Lage

Etwa 4 km westlich der Kreisstadt Schlawe, direkt an der Straße Stettin – Danzig.

Lage

Etwa 4 km westlich von Sławno.

Interaktive Karte: Alt Bewersdorf

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1818 270
1895 457
1939 369

Frühere Namen & polnischer Name

Frühere Namen: Bewersdorf, Beuerdorpe, Beuertorp, Bewerderp (vermutlich abgeleitet von „Biberdorf“)

Polnischer Name: Stary Bobrowice

Geschichtliches

1357: Bewersdorf wird als eines der Schlawer Stadtdörfer genannt (wie Alt Warschow und Schwenzenhagen – später Coccejendorf). Der Ort erscheint anschließend wiederholt in alten Akten.

Alt-Bewersdorf, Gasthof Robert Marg, Quelle fotopolska.eu

Einwohner um 1717

(nach Adelheid von Livonius)

Bauern (je 1 Landhufe)
  • March, Hanß
  • March, Elies
  • Schramm, Peter
  • Schröder, Martin
  • Schröder, Hanß sen.
  • March, Martin
  • Peter, Daniel
  • Schlandke, Jochim
  • March, Jacob
  • Warbelow, Christ.
  • Mix, Jochim
  • Schröder, Jochim
  • Schröder, Hanß jun.
  • Mix, Christian jun.
  • Jahrke, Hanß
  • Mix, Christ. sen.
  • Lange, Hanß
Halbbauern
  • Peter, Jacob
  • Wegner, Michel
  • Hermann, Michel, Krüger
Cossäthen
  • March, Hanß
  • Brüsewitz, Michel

1811: Im Zuge der Bauernbefreiung werden auch die Pachthöfe von Bewersdorf freies Eigentum.

Familiennamen (Adressbuch 1928)

Barz, Behnke, Bewersdorff, Birklholz, Böttcher, Brose, Burow, Bütow, Fischer, Garbe, Gehrke, Groth, Haack, Hase, Hackbarth, Hartke, Heberlein, Heier, Jech, Kautz, Kniephoff, Knop, Kosin, Kunz, Kusserow, Lange, Laß, Last, Leonhardt, Löschke, Maaß, Marg, Miels, Mix, Müller, Neitzel, Neitzke, Peter, Peters, Pieper, Saß, Schmidt, Schnittke, Schröder, Schulz, Strelow, Teichgräber, Tietz, Treichel, Unnasch, Verwiebe, Volz, Wilke, Wollschläger, Zoske, Zybell.

Quelle

Livonius, Adelheid von: Die Bevölkerung der Kreise Stolp, Schlawe und Rummelsburg kurz nach 1700. In: Ostpommersche Heimat, 1939, S. 10–25.

Letzte Aktualisierung: